Die gemeinnützige Stiftung SEELSORGE ist aktiv für Menschen in Wuppertal.
Die Stiftung Seelsorge steht für Gutes tun in Wuppertal: Mit ihren Erlösen unterstützt sie Kirchengemeinden und Einrichtungen. Sie ist da für jene in unserer Gesellschaft, die übersehen werden, weil sie keine starke Lobby oder Stimme haben.
„Das ist ja mal eine interessante Idee“ war der Ausruf von Pfr. Grütering, als eine Vertreterin für Nano-Dämmstoffe mit der Frage auf ihn zukam: Haben Sie Altbauten für Wärmedämmung
vorgesehen? Für Ihre Vermittlung könnte die Stiftung Seelsorge eine Provision bekommen. Nun
haben wir gerade kein solches Vorhaben. Aber die Idee ist verlockend.
Die Wuppertaler katholischen Gemeinden pflegen seit 1997 den Kontakt zur Diözese Liegnitz. Damit vollziehen sie auf kirchlicher Ebene die Städtepartnerschaft nach. Das „Haus des Wortes“ dort ist gleichzeitig Ordinariat, Exerzitienhaus, Akademie, Bibliothek und Archiv der Diözese. Allein, es gibt für fünf Stockwerke nur Treppen und keinen Aufzug. Wegen des Engagements der Gemeinden hilft die Stiftung Seelsorge mit Sachspenden, damit ein Aufzug angebaut werden kann.
Verkaufen will gelernt sein. Frau H. bringt sich mit ihren Fähigkeiten bei der Stiftung ein. Ob im Internet bei unterschiedlichen Plattformen oder bei einem Flohmarkt verkauft sie mit Freundlichkeit all jene Dinge, die der Stiftung Seelsorge übereignet wurden. Mit dem Erlös aus vielen kleinen Dingen können wir einen Beitrag zu den laufenden Kosten erwirtschaften.
Katholiken sind unendlich reich! Diese Behauptung hat in Wuppertal noch nie gestimmt, doch ist sie meist unwidersprochen geblieben. Das hängt mit den Zahlen unseres Erzbistums zusammen – das unter den Bistümern ja nicht als das ärmste bekannt ist. Aber unsere Ortsgemeinden und unsere katholischen Einrichtungen und Verbände müssen ganz schön mit dem Cent rechnen.
Die Zahl der Kirchenaustritte ist beängstigend, wobei die vor Ort Tätigen Seelsorgerinnen und Seelsorger oft eine gute Note bekommen. Das schmälert auf Dauer die finanzielle Basis stark. Die Kirchenbesucher haben durch ihre Spendenbereitschaft vieles aufgefangen, was durch den Rückgang der Besucher weniger geworden ist. Aber auch diese Bewegung ist nicht unendlich.
Also muss es auch neue Wege geben, um ein Mindestmaß an Seelsorge sicherzustellen. Die Stiftung Seelsorge leistet da eine wichtige Hilfe.
Die Stiftung ist gemeinnützig und kann als solche eine steuerbegünstigte Spendenquittung ausstellen. Sie unterliegt der Stiftungsaufsicht beim Regierungspräsidenten in Düsseldorf.
Ach, muss ich wieder arbeiten? ist die klassische Frage, wenn Pfarrer Grütering bei Herrn G anruft. Meist ist das auch so. Herr G ist handwerklich geschickt und vor allem, er verfügt über einen ungeheuren Schatz an Werkzeugen. Bilder transportieren und im Lichthof des Barmer Rathauses aufhängen – kein Problem. Musikinstrumente transportieren – wohin bitte.
Herr H hat ein Faible für alles, was mit Computern zu tun hat. Mit Leidenschaft hilft er die PCs in der Stiftung auf dem neuesten Stand zu halten. Anpacken, wenn es etwas zu transportieren gibt, ist für ihn nur eine Frage der Vereinbarkeit mit beruflichen Tätigkeiten.
Frau V ist Musikerin. Viele Gelegenheiten hat sie bereits für die Stiftung Seelsorge und den ganzen Dunstkreis darum mit ihrem Spiel verzaubert. Daneben hilft sie Möbel an Bedürftige zu vermitteln und Ratsuchenden zu helfen.
Das sind nur drei Beispiele von Menschen, die für die Ziele der Stiftung Zeit einbringen. Weitere helfende Hände sind bei uns gern gesehen.
Es gibt gute Traditionen, die etwas aus der Mode geraten. „Eine Messe bestellen“ war in den 50er und 60er Jahren alltäglich. Dass man dazu eine Spende gab, „gehörte sich einfach“. Theologisch völlig korrekt haben viele Priester darauf hingewiesen, dass sie die Messe auch ohne eine solche Spende lesen.
Und immer wieder hören wir das Argument: „Die Kirche ist doch reich genug. Lass die mal erst all ihre angehäuften Schätze an die Armen geben.“ Das Argument verkennt, dass „all die Schätze“ ja allen gehören.
Zum Glück gibt es doch immer wieder auch traditionelle Menschen, die uns mit kleinen Beträgen unterstützen. Glauben Sie nicht, das wäre für unsere Stiftung nicht hilfreich: es ist überlebenswichtig. Ohne die kleinen Spenden zwischendurch könnte der Betrieb nicht wirklich laufen. Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ allen Spenderinnen und Spendern.
Sie haben es geschafft! Jetzt möchten Sie etwas bewirken, das auch bleibt und Sie selbst überdauert. Machen Sie eine Zustiftung. Sie geben dabei den Zweck vor, für den die Erträge aus Ihrer Zustiftung verwendet werden sollen. Sie überlegen, dass Sie einen Teil Ihres Vermögens der Stiftung als Darlehn zur Verfügung stellen. Das Darlehn können Sie ganz oder teilweise wieder zurückfordern, Sie bleiben frei in Ihrer Entscheidung. Sie machen die Stiftung Seelsorge zu Ihrem Erben – z.B. mit der Auflage für die Grabpflege zu sorgen.
Ganz anders ist Ihre Motivation. Sie sind gerade in Rente oder Ruhestand gegangen und suchen eine adern, neue Herausforderung. Was liegt näher, als sich mit Ihren Ideen und Ihrer Zeit und Ihren Fähigkeiten bei der Stiftung einzubringen. Jede helfende Hand ist gern gesehen. Für einen gelungenen Flohmarkt braucht es nicht allein Verkäufer, es braucht auch Transporteure etc.
Sie haben sich satt gesehen an den Bildern, die die Wohnung bisher schmückten. Geben Sie die doch einfach in die Stiftung Seelsorge und kaufen bei der nächsten Auktion neue Arbeiten. Sie machen sich selber damit eine Freude und helfen zusätzlich.
„Zum ersten, zum zweiten und zum … dritten“ Einmal im Jahr gibt es eine Kunst-Auktion – seit langem im Lichthof des Barmer Rathauses. Die Bilder stammen aus Schenkungen oder sie wurden der Stiftung von den Künstlern in Kommission gegeben. Hier ist es möglich, dass Sie gute Kunst zu erschwinglichem Preis erhalten und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen. Vorstand und Kuratorium legen fest, welche Einrichtung oder Aktivität unterstützt werden soll. Die Offene Tür in Ronsdorf, Pater Stobbe in Nächstebreck, der Gefängnisverein für Vohwinkel, das Hospiz in Dönberg …
Viele Hände tragen dazu bei die Kunst zu versammeln, und Kunst kann ein dreckiges Geschäft sein. Dann geht es daran, die Arbeiten fachgerecht zu bepreisen. Da helfen Prof. Udo Dziersk und Waldemar Bieniek. Als nächstes muss ein Katalog erstellt werden, bevor Pfr. Grütering dann „den Hammer schwingen“ kann.
Mit oder auch ohne Zweckbestimmung haben Wuppertalerinnen und Wuppertaler eine Zustiftung geleistet. So gibt es einen Teil zur Unterstützung der Kinder aus der Gemeinde St. Johann Baptist in Oberbarmen, die Aktivitäten der Chöre an St. Laurentius oder die Hilfe für Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums St. Anna. Die Geschwister S.und das Ehepaar G. fanden die allgemeine Arbeit der Stiftung unterstützenswert.
Nach der Satzung unserer Stiftung ist es die Aufgabe, Vermögen der Stiftung zu verwalten und möglichst zu mehren. Nur die Erträge aus dem Vermögen werden für die Stiftungszwecke verwendet. Das sieht auf den ersten Blick wenig aus, ist aber der Nachhaltigkeit dienlich. So wird sichergestellt, dass auch in den kommenden Jahren eine Unterstützung an die katholischen Kirchengemeinden und Verbände fließen kann.
Die Stiftung kann aus diesem Grund auch keine Einzelfallhilfe gewähren. Sie ist subsidiär für die kirchlichen Institutionen tätig. Unterstützt werden dabei Aktivitäten im kirchlichen, sozialen und mildtätigen Feld.
Schon vor der Gründung der Stiftung hatte Frau W. eine Verfügung von Todes wegen verfasst: die Stiftung sollte errichtet werden. Die Stifterin Karola Leiser-Frohn hat aus dem Erbe ihres Mannes Adolf Leiser den Start der Stiftung ermöglicht. Frau B., Frau R., Frau S. und Herr S. haben neben Verwandten und Freunden auch die Stiftung Seelsorge mit einem Erbe bedacht.
In der Kapelle des Bildungshauses „Wasserburg Rindern“ hatte die Initiative der Stiftung Seelsorge für die Senior:innen der Stadt Wuppertal ihr Herz gefunden. 25 Menschen aus unserer Stadt haben dort „Freude an der Zukunft“ erfahren: Gemeinsam ist mehr als einsam.
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